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Komm nach dem Unterricht zu mir …

Es war der erste Schultag . . .

Johnny bekam einen neuen Lehrer in der 6. Klasse, Herrn Smith.

Herr Smith sagte: „Deine Hausaufgabe für morgen ist wie folgt. Ich möchte, dass du bis morgen eine Autobiographie schreibst. Ich möchte, dass du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft aufschreibst.“

Also ging Johnny nach Haus und schrieb die ganze Nacht an seiner Hausaufgabe.

Als er fertig war, las er es seinen Eltern vor.

Seine Eltern waren so stolz auf ihn.

Sie sagten: „Das ist das beste, das du je geschrieben hast!“

Stolz gab er seine Arbeit am nächsten Tag ab.

Und als er sein Papier zurückbekam, stand da ein „F“ (für „Failure“ = Note 6) mit einem roten Kreis drum herum auf dem Blatt.

Das hieß: „Komm nach dem Unterricht zu mir.“

Ängstlich ging Johnny zu seinem Lehrer hin.

Der Lehrer sagte: „So, du bist also Johnny.“

„Ja“, sagte Johnny.

„Nun, du hast geschrieben, dass du der Quarterback der Dallas Cowboys werden willst, und du willst ein Supermodel heiraten, und du willst ein Multimillionär Geschäftsmann werden.“

Johnny sagte: „Ja, genau. Das sind meine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft.“

Er sagte:

„Nun, weißt du, das war eine richtig gute Autobiographie, was du da geschrieben hast.“

Johnny sagte: „Warum haben Sie mir dann ein ‚F’ gegeben?“

Er sagte: „Das hat etwas mit dem Schreiben zu tun.

Ich glaube, das gehört zu meiner Verantwortung. Geh nach Hause und schau in den Spiegel.

Du hast nicht den Körper, um ein NFL Quarterback zu werden. Du bist nicht gutaussehend genug, um ein Supermodel anzuziehen. Und du bist nicht schlau genug, um ein Multimillionär Geschäftsmann zu werden, aber du schreibst ziemlich gut.

Wenn du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machst, werde ich dir eine bessere Note geben.“

Damit gab er Johnny das Papier zurück, und Johnny ging heim und setzte sich vor seinen Computer.

Und Johnny entschied, dass er kein einziges Wort ändern würde.

Am nächsten Tag in der Klasse gab er genau dasselbe Papier noch einmal ab.

Der Lehrer sagte: „Johnny, du hast es nicht verstanden. Du solltest deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machen.“

Und Johnny sagte: Oh nein, nein. Ich habe es genau verstanden, aber ich habe mich entschieden. Sie können Ihr ‚F’ behalten, denn ich will meine Träume behalten.

 

 

 

 

 

 

Du bist stärker als du denkst!

Geschäftsfrau hält Daumen hochWenn Du Dein Leben ändern willst, dann ändere Deine Entscheidungen.

Um Deine Entscheidungen zu ändern, musst Du Dein Glaubenssystem ändern.

Dein Glaubenssystem wird durch Deinen Fahrplan definiert.

Dein Glaubenssystem funktioniert wie ein Fahrplan, ein Kompass der, falls er fehlerhaft ist, zu einer Lebenszeit von Umwegen führen kann.

Unechte Überzeugungen sind falsche Fahrpläne; sie bringen Dich in Sackgassen.

Änderung beginnt mit Deinen Überzeugungen, weil diese Deine zukünftigen Entscheidungen bestimmen.

Wenn Du Fortschritt machen willst, dann musst Du daran glauben, dass Du Fortschritt machen kannst.

Du musst Dich dafür entscheiden Deinen Prozess zu starten und das beginnt mit einer simplen Entscheidung.

Fange an bessere Entscheidungen zu treffen und Deine erste Entscheidung sollte die Analyse Deiner vergangenen Entscheidungen sein.

Warum bist Du dort wo Du bist? Was war hinderlich in Deinem Leben? Was hat dazu geführt, dass Du genau dort bist wo du gerade bist?

Eine Möglichkeit kommt verkleidet als Änderung und Herausforderung. Denk daran, eine Änderung macht Millionäre.

Vorbereitungskurse Mathe-Abitur

Hallo liebe/r Abiturient/in!
Der Termin deiner Abiturprüfungen rückt jeden Tag näher. Das ist aber kein Grund zur Beunruhigung. Jedes Jahr bekommen etwa 45 000 AbiturientInnen in Baden-Württemberg die Hochschulzugangsberechtigung. Wir begleiten einige davon erfolgreich durch das Abitur. Die ILA möchte auch dir helfen, dich optimal aufs Abitur vorzubereiten. Wir sind ein erfahrenes Unternehmen, das im Bereich Nachhilfe tätig ist und bieten dabei auch Vorbereitungskurse für das Abitur.
Unsere motivierten und erfahrenen Lehrkräfte vermitteln dir in kleinen Gruppen den prüfungsrelevanten Stoff und geben dir dabei Tipps, Hilfestellung und anschauliche Beispiele für deine Abschlussprüfung.
Profitiere auch du von unseren Vorbereitungskursen für das Abitur und melde dich für die Mathematik-Kurse an.

Mit unseren Mathematik-Vorbereitungs-Kursen das Abitur meistern!

gestresste schülerinFür viele Schülerinnen und Schüler ist das Abitur nicht nur der Höhepunkt und das Ende ihrer schulischen Laufbahn, …

…sondern auch der Schlüssel und eine wichtige Voraussetzung für den Einstieg in eine Berufsausbildung bzw. ein Studium nach Wunsch. Umso wichtiger ist es deshalb, das Abitur nicht nur zu bestehen, sondern dabei den persönlich bestmöglichen Notenschnitt zu erzielen.

Durch unsere kompakten und individuellen Vorbereitungskurse in überschaubarer Gruppengröße (maximal 6 Personen), bieten wir die Möglichkeit, den Lernstoff zu vertiefen und relevante Lerninhalte für die Abiturprüfung aufzuarbeiten.

Unsere Lehrkräfte richten sich dabei nach den Anforderungen des baden-württembergischen Abiturs und haben dabei oft selbst Erfahrung mit Prüfungen in Kernkompetenz-, Profil- und Neigungsfächern gemacht. Dabei werden in unseren Kursen auch Prüfungssituationen simuliert, um den Abiturienten die Angst vor Prüfungen zu nehmen

Kursangebot herunterladen

Laden Sie sich hier unser aktuelles Kursangebot zur Prüfungsvorbereitung für Baden-Württemberg als PDF-Dokument Vorbereitungskurse_Abitur herunter.

Respekt

so viel weiß ich über Respekt. Jeder von uns möchte Respekt. Die Frage ist nicht, wollen wir es? Die Frage ist, haben wir es verdient?
Es ist nicht etwas, was ich fordern kann. Es ist nicht etwas, wovon ich denke, dass es mir gegeben werden soll! Nur weil ich denke, dass ich einen bestimmten Titel haben oder eine bestimmte Art von Person kenne.
Es ist etwas was man sich verdienen muss.

Bringe andere dazu, Dich anzuschauen und zu Dir aufzublicken. Du vermarktest DICH, was wichtig ist, um Deine Marke aufzubauen.
Man muss nicht extra erwähnen, dass es essentiell für den Erfolg ist, Dein Handwerk zu verstehen – Du musst gut sein, in dem was Du tust.
Wenn Du ein Schriftsteller bist, dann sei ein verdammt guter Schriftsteller. Wenn Du ein Hundeausführer bist, dann sei der beste Hundeausführer in der Stadt.
Wenn Du im Immobiliengeschäft bist, dann wisse mehr als sonst jemand. Arbeite und lerne, um Dich zu verbessern.

Schlussendlich musst Du die Nachricht verbreiten und der beste Weg dafür ist, mit den Worten von Dale Carnegie, Freunde zu gewinnen und Menschen zu beeinflussen.
Sprich mit Menschen, sprich mit Menschen, sprich mit Menschen! Sitz nicht einfach in einem Café und starre auf Dein Smartphone.
Triff Menschen! Verwende die 3-Meter-Regel – tippe nicht weiter auf einem Bildschirm herum – und sprich jeden an, der sich innerhalb von 3 Meter von Dir befindet.
Schließlich ist es eine kühne neue Welt da draußen und Du weißt nie wer vielleicht die Tür zur Expansion eröffnet…   Wenn also jemand kommt und sagt, „Ich verlange Respekt! Dann sage ich nein.
Du kannst es nicht verlangen, Du kannst es nicht befehlen, aber Du kannst es verdienen!

Grundschüler schwächeln in Mathe

 

Alle vier Jahre werden in der TIMSS-Studie („Trends in International Mathematics and Science Study“) mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Schülern getestet. Bei der jüngsten Erhebung im Jahr 2015 hat Deutschland – wie schon bei den beiden vorangegangenen Tests – mit etwa 4000 Viertklässlern aus 200 zufällig ausgewählten Grund- und Förderschulen teilgenommen. Die wichtigsten Ergebnisse:

Deutsche Schüler haben Probleme in Mathe

In diesem Unterrichtsfach sind sie laut TIMSS im internationalen Vergleich abgerutscht und liegen nun unterhalb des EU-Durchschnitts. Nach einer leichten Leistungssteigerung bei TIMSS 2011 (528 Punkte) verglichen mit der Studie aus dem Jahr 2007 (525), haben sich die Schüler diesmal leicht verschlechtert (522). Der EU-Durchschnitt liegt bei 527 Punkten.

Nach den Ergebnissen des Vergleichstests erreichte fast jeder vierte deutsche Viertklässler in Mathematik nicht die dritte von fünf Kompetenzstufen. Diese Kinder verfügen laut den Studienautoren „allenfalls über ein elementares mathematisches Wissen sowie über elementare mathematische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Mathematisches Lernen in der Sekundarstufe I wird dieser Schülergruppe erhebliche Schwierigkeiten bereiten.“ Nur jeder zwanzigste Schüler schaffte es auf die höchste Kompetenzstufe. Zum Vergleich: Beim Primus Singapur lag die Hälfte der teilnehmenden Schüler in diesem Top-Bereich.

Nicht verschlechtert haben sich die deutschen Viertklässler in den Bereichen Umgang mit Daten und Geometrie/Messen, große Probleme macht ihnen dagegen die Arithmetik, also das Rechnen mit Zahlen. Dort waren sie sogar signifikant schlechter als noch 2007.

Leistungen in Naturwissenschaften sind unverändert

In den Naturwissenschaften blieben die Leistungen der 4000 deutschen Viertklässler zwar auf dem Niveau der Vorgängerstudie von 2011 – liegen aber inzwischen nur noch knapp über dem EU-Mittelwert. Bei den Naturwissenschaften stieg immerhin die Quote der Spitzenschüler von 7,1 (2011) auf 7,6 Prozent an, sie war aber gegenüber Ländern wie Schweden oder Russland sehr niedrig. Und zieht man TIMSS 2007 zum Vergleich heran, ging es bei der Topschüler-Quote in Naturwissenschaften insgesamt sogar bergab. Insgesamt gilt dennoch: Den weltweiten Test-Mittelwert übertrifft Deutschland in Mathe wie auch den Naturwissenschaften nach wie vor deutlich.

Schüler mit Migrationshintergrund liegen zurück

Obwohl sich Grundschüler, von denen ein oder zwei Elternteile im Ausland geboren wurden, im Test verbessern, haben sie in Deutschland weiterhin große Rückstände. Der Leistungsvorsprung von Kindern mit hierzulande geborenen Eltern betrug in Mathematik 31 Punkte – das entspricht fast dem Lernerfolg eines Schuljahres. In den Naturwissenschaften gab es sogar 47 Punkte Differenz. Die deutsche Schülerschaft war 2015 vielfältiger als bei früheren Tests – was es für die Lehrkräfte natürlich nicht einfacher macht, den Lernerfolg bei allen Schülern sicherzustellen. Auch damit lasse sich das mäßige Gesamtergebnis wohl ein Stück weit erklären, meint der Dortmunder TIMSS-Forscher Wilfried Bos

 

Verantwortung und Verantwortlichkeit

[:de]1Verantwortung ist der Vorfahre der Verantwortlichkeit, aber beide bekommen nichts voneinander mit.

Wenn Du die Verantwortung dafür übernimmst, eine schlechte Note geschrieben zu haben und es bei der nächsten Arbeit wieder machst, dann bist Du nicht verantwortlich. Wenn Du die Verantwortung dafür übernimmst, dass man Dir Deine Geldbörse gestohlen hat, aber Du sie auf dem Tisch, allen, offen zur Schau stellst, dann bist Du nicht verantwortlich.

Verantwortlichkeit bedeutet schuldhaft für Deine Konsequenzen zu sein und Dein Benehmen, falls nötig, zu ändern, um diese Konsequenzen zu vermeiden. Du kannst verantwortungsvoll sein, ohne verantwortlich zu sein. Menschen müssen nachdenken, bevor sie handeln. Zu ihren Entscheidungen stehen, bevor sie sie machen. Es ist okay für mich, wenn Menschen Fehler machen – aber steh halt dazu, dass Du einen Fehler gemacht hast und lerne daraus.  Darum geht es bei wahrer Verantwortlichkeit und Verantwortung.

Immunität gegen die Opferhaltung erreichst Du, wenn Du sowohl verantwortungsvoll ALS AUCH verantwortlich bist für Deine Handlungen und den möglicherweise negativen Konsequenzen dieser Handlungen. Steh zu Deinen Fehlern, Misserfolgen und Triumphen. Denk über Deine Entscheidungen nach. Bist Du in einer Situation, weil Du Dich selbst dahin gebracht hast? Hast Du einen Fehler gemacht? Warst Du faul? Hast Du nicht genug gelernt? Die meisten negativen Situationen sind die Konsequenzen von schlechten Entscheidungen. Steh dazu und steh zu Deinem Leben.

Niemand kann Dich vom Kurs abbringen, weil Du im Fahrersitz sitzt. Und wenn Du zu den Entscheidungen stehst, dann passiert etwas Wunderbares. Der Fehler wird nicht zum Merkmal der Opferrolle – er wird zu Weisheit.  Lehne Verantwortlichkeit und Verantwortung ab und die Schlüssel für Dein Leben werden jemand anderem gegeben. Mit anderen Worten, wem ich die Verantwortung gebe, gebe ich die Macht.

Also, nimm Platz auf dem „Dir eigenen“ Fahrersitz Deines Lebens![:]

Abitur und doch keine Hochschulreife – Erschreckende Bildungsdefizite junger Deutscher

[:de]

Heutzutage macht mehr als die Hälfte der Schüler Abitur. Ein Zeichen für bessere Bildung?

Heutzutage macht mehr als die Hälfte der Schüler Abitur. Ein Zeichen für bessere Bildung?

Es steht nicht gut um die Bildung in Deutschland – und das, obwohl immer mehr Schüler Abitur machen. Doch sind diese jungen Menschen dann auch fit für ein Studium? Nein, sagt jetzt eine Studie: 75 Prozent der Abiturienten seien für ein Studium ungeeignet. „Die Prozentrechnung und die Bruchrechnung, die müssen sitzen! Und die Kollegen hier aus den Ingenieurwissenschaften sagen mir: Selbst das ist heute nicht mehr gewährleistet“, berichtet Gerhard Wolf, Germanistikprofessor an der Uni Bayreuth. „Die Hauptproblematik liegt im Bereich des abstrakten Denkens.“

Schulen sortieren nicht mehr nach Leistung aus

Gerhard Wolf hat an der Studie mitgearbeitet. Für ihn steht fest: Wenn etwa ein Drittel der Bachelorstudenten das Studium abbricht, dann fehlt es auch an Wissen und Kompetenz. Seine Erklärung: Von der Grundschule bis zur Uni habe sich schleichend eine Kultur des Durchwinkens etabliert. Schulen sortieren nicht mehr nach Leistung aus. Heute soll jeder mitgenommen werden – offenbar egal, wie gut er ist. Forciert wird das auch von der Politik. In Hamburg droht sie gerade, „das nächste Abi solle es in sich haben“ – ein Eingeständnis, dass es bislang zu soft war?

 ein, sagt Ties Rabe, Mitglied der Kultusministerkonferenz und Hamburger Schulsenator. „Wenn wir mehr Abiturienten haben, ist das kein Zeichen dafür, dass das Abitur leichter geworden ist. Auch, finde ich, darf es nicht leichter werden. Deswegen wollen wir Richtung einheitliches Abitur in Deutschland, und deswegen wollen wir die Abiturprüfungen vereinheitlichen.“
Die Politik steht unter Druck – im internationalen Bildungswettbewerb muss sie liefern. Kaum jemand spricht offen darüber – aber Abiturienten können mit einfachen Formeln gezielt produziert werden. „Es ist ja einfach die Frage, wie Sie die Notenskala an die erbrachten Leistungen anlegen“, sagt Helge Pepperling von der Lehrergewerkschaft Hamburg. „Wenn Sie das, was früher Drei genannt wurde, Eins nennen, dann haben Sie lauter Einserkandidaten. Die können Sie quasi über Nacht produzieren.“

Fördern statt Wiederholen

Es sind nicht nur die Notenschlüssel. Sitzenbleiben ist in vielen Bundesländern out. Was früher gang und gäbe war, gilt heute als pädagogisch unsinnig und teuer. Also werden schlechte Schüler bis zum Ende mitgeschleift. Auch bei den Aufgabenstellungen sind einige Kultusministerien gerne behilflich. „Wenn man für eine Präsentationsprüfung fürs Abitur 14 Tage Zeit hat, dann hat man natürlich die Möglichkeit, sich extern Hilfe zu holen und sich briefen zu lassen, damit man das gut übersteht“, sagt Lehrergewerkschaftler Pepperling im Interview mit „ttt“. „Und die Präsentation, die man da macht, zählt schon mal 60 Prozent von der Prüfung.“

Mehr Fächer oder Stärkung der Kernkompetenzen?

Verzocken Politiker die Bildung unserer Kinder, um in Statistiken besser abzuschneiden? Sie sagen natürlich nein. Und schieben den schwarzen Peter auf Wirtschaft und Gesellschaft. Die würden immer höhere  Anforderungen an die Schulen stellen, sagt Ties Rabe. „Ernährungswissenschaft soll eingeführt werden, Verbraucherschutz, das Fach Wirtschaft, das Fach Informatik, interkulturelle Erziehung, Erziehung zu Demokratie und und und. Als ich zur Schule ging, gab’s das alles nicht. Da konnte man Rechtschreibung üben, üben, üben. Und heute, wo wir die vielen zusätzlichen Aufgaben haben, ist für das einfache Üben weniger Platz. Ich glaube, wir brauchen hier eine neue Debatte. Die allerdings geht nicht nur, dass wir von allem mehr haben wollen, sondern dann müssen wir auch einmal abwägen und sagen: Die Kernkompetenzen werden gestärkt. Aber andere Bereiche kann dann Schule nicht leisten.“

Das Problem: Kaum jemand scheint sich ernsthaft gegen den Ist-Zustand in der Bildung wehren zu wollen. Der Grund: So einfach wie banal. „Alle sind zufrieden“, meint Helge Pepperling. „Die Politik freut sich, dass sie schöne Zahlen veröffentlichen kann, die Eltern freuen sich, weil ihre Kinder super Schulabschlüsse machen, die Schüler freuen sich, weil sie ganz tolle Ergebnisse haben, und die Lehrer freuen sich, weil man sie lobt.“

Brauchen wir so viele Hochschulabsolventen?

Nur was bringt diese Zufriedenheit, wenn Abiturienten in Universitäten und Betrieben den Anforderungen nicht mehr gerecht werden und möglicherweise scheitern? Gerhard Wolf fordert, die Maßstäbe zu überdenken: „Dass man sich darüber gesellschaftlich verständigt, dass es gar nicht unbedingt so viele Hochschulabsolventen braucht, vielleicht auch nicht so viele Gymnasiasten. Aber ich sehe da nicht so eine große Bereitschaft, diesen doch recht bequemen Weg zu ändern.“

„Wir können das gerne sagen“, so Rabe. „Dann müssen wir aber auch die Konsequenz gehen und damit leben, dass unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem ins Stocken kommt. Das ist die Ehrlichkeit, die man haben muss.“ Jeder schiebt jedem die Schuld zu. Und so wird weiter fleißig durchgewunken.

(Beitrag: Maryam Bonakdar)  Stand: 04.09.2016 18:43 Uhr

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Jedes Kind lernt gerne – aber nur ohne Druck

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Hirnforscher wissen, wie Kinder gut lernen: Wenn sie es mit Begeisterung tun. Dazu aber bietet ihnen der Unterricht gerade wenig Anlass – ein entscheidender Ansatzpunkt für erfolgreiche Schulreformen.

Kinder_lernen_gerneEin Bildungs- oder Schulrevolutionär bin ich nicht. Es geht mir auch nicht darum, den Unterricht oder die Lehrer zu kritisieren. Was mir am Herzen liegt, ist die Veränderung der Lern- und Beziehungskultur in Schulen.

In der Hirnforschung haben wir in den letzten Jahren Erkenntnisse zutage gefördert, die ein neues Licht auf Bildungsprozesse werfen. Eine dieser großartigen Erkenntnisse ist die Tatsache, dass im kindlichen Gehirn viel mehr an Vernetzungspotenzial bereitgestellt wird, als jemals genutzt werden kann. Mit Vernetzungspotenzial meine ich Kontakte zwischen den Nervenzellen. Wenn sie nicht gebraucht werden, dann werden sie wieder abgebaut.

Es wäre jedoch ein erstrebenswertes Ziel von Bildung, dass im kindlichen Hirn möglichst viel von diesem Vernetzungsangebot stabilisiert werden kann. Das geht aber nicht mit Druck. Diese Komplexität entsteht nur, wenn Kinder sich Wissen selbst erschließen können.

Kinder suchen sich ihre Auswege

Es gibt zwei Annahmen, die in der Gesellschaft zwar weit verbreitet, aber aus neurobiologischer Sicht nicht haltbar sind. Die erste Annahme heißt: Kinder können alles lernen. Dagegen sagt die Neurobiologie: Nein, Kinder können nicht alles lernen, sondern sie lernen nur das, was für sie bedeutsam ist. Wenn ich unter Druck gesetzt werde und Mathe lernen soll, dann ist das Mathelernen nur ein Nebeneffekt, denn vor allem lerne ich, wie ich den Druck wieder loswerde.

Gute Lernerfahrungen dagegen gelingen, wenn Kinder sich in Beziehung zu dem Gegenstand ihres Lernens setzen können – wenn es ihnen also selbst wichtig ist, das zu lernen. Und wichtig ist einem etwas immer dann, wenn es einem unter die Haut geht, wenn es begeistert. Dann lernen Kinder alles, und dann lernen sie sogar mit Hingabe.

Die zweite Annahme: Kinder können immer lernen. Auch das stimmt aus der Sicht der Neurobiologie so nicht. Wenn es einem nicht gut geht, dann lernt man nur, um aus diesem schlechten Zustand herauszukommen. Kinder sind nur dann offen für alles, was es zu lernen gibt, wenn es ihnen gut geht.

Unter Leistungsdruck geht es ihnen nicht gut, unter Konkurrenzdruck auch nicht, und vor allem geht es ihnen nicht gut, wenn sie als Objekt behandelt werden. Wenn sie Gegenstand von Maßnahmen sind, also von Belehrung, von Bewertung und Beurteilung. Das verletzt ihr Grundbedürfnis, als autonome Wesen wahrgenommen zu werden.

Schulen wie Erbsensortieranlagen

Und noch einen Gesichtspunkt gibt es, der aus der Neurobiologie kommt und für das schulische Lernen von großer Bedeutung ist: Jedes Kind ist hochbegabt. Neurobiologisch gesehen kommt jedes Kind auf die Welt als ein einzigartiges Wesen mit einem ganz besonderen Gehirn. Weil sich diese Vernetzungen im Hirn bereits vorgeburtlich anhand der aus dem eigenen Körper kommenden Signalmuster herausgeformt haben, besitzt jedes Kind ein Hirn, das optimal konstruiert ist für den Körper, in dem es zu Hause ist. Und da jedes Kind einen anderen Körper hat, hat auch jedes Kind ein auf besondere Weise optimiertes Gehirn.

Dieser Tatsache wird man mit einem Schulsystem, das wie eine Erbsensortieranlage funktioniert, nicht gerecht. Zu viele Schüler fallen unten durch, und zu viele lernen dort nur, diese Selektionskriterien zu durchschauen und sich durchzusetzen. Oder denken Sie nur an die jüngsten Berichte darüber, dass die Diagnosen von ADHS am Ende der Grundschule ins Uferlose steigen: Das ist kein Problem im Hirn der Schüler, sondern die Reaktion von Eltern, Lehrern und Ärzten auf die Zustände in den Schulen.

Deshalb versuche ich nun, diese neurobiologischen Erkenntnisse in die Schulen hineinzutragen und alle Beteiligten zu ermutigen, eine günstigere Lern- und Beziehungskultur zu entwickeln. Die Zeit ist überreif für einen Wandel. Und in manchen Schulen ist er ja auch schon im Gang. Wenn sich nichts verändert, bleiben unsere Schulen Dressur- und Selektionseinrichtungen. Einen Kulturwandel kann man aber nicht verordnen. Doch man kann dazu Mut machen. Mit ganz konkreten Beispielen.

Der Kulturwandel muss in den Lehrplan

Deshalb habe ich mich mit Schülern einer ganz besonderen Schule, der Evangelischen Gesamtschule Berlin Zentrum, und ihrer Leiterin, Margret Rasfeld, auf den Weg gemacht, um für ein Umdenken an Schulen zu werben. Mit einer Roadshow. „Lernlust statt Schulfrust“ hieß sie, sie ist gerade zu Ende gegangen, und sie war ein großer Erfolg: zehn Städte in zehn Tagen, meist rund tausend Zuschauer und stehende Ovationen. Offenbar gibt es einen Riesenbedarf an neuen Ideen für die Schule.

Wir sind in die Stadthallen gegangen und haben den Leuten die Gelegenheit gegeben, Schüler zu erleben, die aus einer Schule kommen, in der alles anders ist. In der es selbstverantwortliches Lernen gibt, individuelle Betreuung, eine Kultur des Miteinanders und zwei völlig neue Schulfächer: „Verantwortung“ und „Herausforderung“. Wir haben gezeigt, wie es gelingt, eine Schule zu verändern und dabei doch im Rahmen der üblichen Richtlinien zu bleiben. Und stets haben wir deutlich gemacht, dass man diesen Wandel nur schafft, wenn sich Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler einig sind.

Und genau das war unser Ziel: den Anstoß zum Aufbau lokaler Bündnisse zu geben. Es ist ein Versuch, einen Kulturwandel in unseren Schulen von „unten“ in Gang zu setzen. Weil Eltern und Lehrer andere Schulen wollen. Und weil die Schüler andere Schulen verdienen.

Der Autor ist Professor für Neurobiologie, Mitgründer der Initiative „Schule in Aufbruch“ und der Aktion „Lernlust statt Schulfrust“

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Präsentationen halten

[:de]PräsentationVorträge und Präsentationen gehören in Sachen Methodentraining heute zum A und O in der Schule. Bereits in der Grundschule trainieren Mädchen und Jungen, wie sie am besten ein Thema als Präsentation aufbereiten. Mit gutem Grund – das freie Reden vor Publikum, die Fähigkeit ein Thema zu strukturieren und das Einhalten von Zeitvorgaben werden später vielfach benötigt. Da macht es Sinn, nach dem Motto „Früh übt sich“ schon rechtzeitig die besten Methoden zu erlernen.

Vor dem Einstieg ins eigentliche Thema sollten erst einmal die grundsätzlichen formalen Fragen geklärt sein:

  • Wie viel Zeit steht zur Verfügung?
  • Welche Hilfsmittel sollen/können benutzt werden (PowerPoint o.ä., Lernplakat, Anschauungsmaterial)?
  • Wird ein Handout erwartet? Oder ein Test für die übrigen Schüler?
  • Soll die Präsentation auch schriftlich vorliegen?

Recherchieren

Sind diese Vorgaben geklärt, kann die eigentliche Arbeit an der Präsentation beginnen. Am Anfang steht immer das Sammeln von Informationen zum gewählten Thema und das Strukturieren. So hilfreich das Internet ist, indem es eine Welt von Informationen direkt auf den heimischen Bildschirm holt, so schwierig kann sich der Umgang mit dieser Informationsflut auch gestalten. Bei der Vorbereitung heißt es daher auch: Weniger kann manchmal mehr sein. Also lieber einen kurzen Überblick gewinnen und dann eine inhaltliche Struktur anfertigen, als stundenlang im Netz surfen und sich zunehmend verzetteln.

Äußerst hilfreich beim In-Form-Bringen der Inhalte ist übrigens eine Mindmap – sie kann parallel zum Vorgang des Recherchierens wachsen und verschafft einen bildlichen Überblick über die verschiedenen Aspekte.

Thema strukturieren

Wer im Groben weiß, welche Aspekte zum Thema gehören, muss diese im nächsten Schritt gewichten und auswählen – mehr als drei bis fünf Hauptpunkte sollten es nach Möglichkeit nicht sein. Erstens reicht die Zeit kaum für mehr, zweitens überfordert alles andere die Aufnahmekapazitäten der Zuhörer. Diese zentralen Informationen auszuwählen, das kann schwer sein, gerade dann, wenn schon viel Wissen vorliegt oder wenn sich ein Thema als besonders umfangreich erweist. Wie man dabei am besten vorgeht, hängt natürlich immer von konkreten Inhalt und vom Fach ab. Bewährt haben sich jedoch diese Methoden:

  • Chronologische (zeitliche) Abfolge von Ereignissen darstellen
  • Vom Detail zum großen Ganzen (oder umgekehrt)
  • Vom Bekannten zum Neuen kommen

Eine weitere hilfreiche Methode, um ein Thema zu strukturieren stellt die „4 W-Methode“ dar. Die vier „W’s“ stehen für die Fragen „Warum?“, „Was?“, „Wie?“ und „Wozu?“. Sie bilden das Gerüst für den Vortrag und werden der Reihe nach abgearbeitet. Zum Beispiel indem diese Punkte angesprochen werden:
1. Warum: Was bedeutet das Thema für mich? Warum ist das Thema wichtig? Was ist der Hintergrund, den man kennen sollte?
2. Was: Was weiß ich konkretes über das Thema,? Welche Fakten, Daten, Zahlen, Bilder etc. kann ich anführen?
3. Wie: Wie funktioniert das genau? Wo findet etwas eine konkrete Anwendung? Welche Beispiele kann ich bringen? Wie geht es weiter?
4. Wozu: Was ist an dem Thema wichtig für die Zielgruppe? Warum beschäftigen wir uns damit? Welche Auswirkungen hat etwas?

Auch für die Zuhörer kann die grobe Struktur interessant sein – sie bietet sogar einen guten Einstieg in die Präsentation („Ich erzähle heute etwas über das Thema xyz und werde euch kurz darstellen, warum es so wichtig ist, welche Entwicklungen in den letzten Jahren geschehen sind und wie die Zukunft des Themas aussieht“).

Passende Bilder und Beispiele finden

„Um dich begreifbar zu machen, musst du zum Auge sprechen.“ (Johann Gottfried Herder)

Nicht nur die Wahl der passenden Informationen, auch ihre Präsentation ist wichtig! Je abwechslungsreicher und „greifbarer“ präsentiert wird, desto lebendiger ist der Vortrag. Konkret heißt das, passende Bilder, Gegenstände etc. auszuwählen, z.B. Fotos, Comics, (kurze) Filme, Landkarten, Anschauungsmaterial zum Anfassen. Ob diese Bilder dann als PowerPoint-Folie, Tafelbild oder Lernplakat präsentiert werden, ist zweitrangig. Wichtig ist lediglich, dass mit überraschenden, emotionalen Bildern Informationen viel nachhaltiger und schneller verankert werden, als mit Worten oder in Schriftform.

Üben, üben, üben

Selbstverständlich darf eines nicht fehlen: Das Üben des kompletten Vortrags mit Stoppen der Zeit. Mindestens einmal, besser öfter. Ob alleine vor dem Spiegel, oder mit den Eltern, Geschwistern und Haustieren als Publikum, ist zweitrangig. Das hilft, um sich sicher zu fühlen, kontrolliert, ob der vorgesehene Zeitrahmen sich einhalten lässt und gibt vor allem viel Routine.

Besonderes Augenmerk verdienen diese Punkte:

  • Frei sprechen statt ablesen (Karteikarten mit Stichworten vorbereiten!)
  • Blickkontakt halten – immer mal einzelne Zuhörer ansehen, aber nicht immer dieselben!
  • Laut und deutlich sprechen – lieber etwas langsamer, als man es eigentlich für gut hält
  • Ruhig mal eine Pause machen
  • Nachfragen ob alles verstanden wurde und ob noch Fragen offen sind.

Zuletzt: Nervosität und Lampenfieber sind normal. Die besten Mittel dagegen sind eine gute Vorbereitung und viel Übung!

Foto: © Christian Schwier – Fotolia.com

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Lernen ohne Stress

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Lernen bedeutet Stress! Das vermitteln zumindest Begriffe wie „büffeln“ oder „pauken“. Lernen geschieht zwar (nicht immer) von selbst, je mehr man sich aber anstrengt, umso schwieriger fällt es. Abschalten, entspannen und eine wohltuende Distanz zu den Stresserlebnissen des Alltags einnehmen sind Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Gelingt dies, bezeichnet man den entsprechenden Zustand als Alpha- oder Flow-Zustand, einen speziellen Entspannungszustand, in dem das Gehirn besonders aufnahmefähig ist.

Lernstress abbauen durch autogenes Training

Im Alltag soll autogenes Training zu mehr Ruhe und Gelassenheit führen und die Lern- und Konzentrationsfähigkeit steigern. Das autogene Training besteht aus Übungen, die im Körper einen Zustand von Wärme, Ruhe und Schwere hervorrufen und den Herz- und Atemrhythmus senken. Erreicht wird dies durch das Vorsagen sogenannter autosuggestiver Formeln wie „Mein rechter Arm wird ganz schwer.“ oder das Vorstellen bestimmter Bilder.
Aber auch die richtige Atemtechnik ist ein zentraler Bestandteil des autogenen Trainings, denn mittels einer tiefen und ruhigen Atmung werden Herz- und Kreislauftätigkeit positiv beeinflusst und ein Zustand innerer Ruhe erzeugt.
Wer durch autogenes Training Lernstress abbauen möchte, der muss regelmäßig – am besten sogar mehrmals täglich – üben. Dabei reichen 20 bis 30 Minuten vollkommen aus. Natürlich gibt es auch Kurzprogramme, die unterwegs oder in angespannten Situationen, zum Beispiel kurz vor einer Klassenarbeit, durchgeführt werden können.

Entspannte Muskulatur – weniger Lernstress

Bei den Übungen zur progressiven Muskelentspannung werden gezielt einzelne Muskelgruppen des Körpers angespannt und nach einigen Sekunden wieder entspannt. In der Regel wird mit den Händen und Armen begonnen, dann folgen Beine, Rücken, Schultern, Nacken, Brust und Bauch. Ebenso wie beim autogenen Training spielt auch hier die richtige Atmung eine entscheidende Rolle. So sollte in der Entspannungsphase grundsätzlich ausgeatmet werden, um die Senkung der Muskelanspannung zu unterstützen.
Durch die Übungen der progressiven Muskelentspannung wird ein tiefer Entspannungszustand erreicht. Darüber hinaus wird die Durchblutung der Muskulatur verbessert und schmerzhafte Verspannungen, zum Beispiel im Nackenbereich, können sich lösen. All dies führt dazu, dass vorhandener Lernstress abgebaut wird.

Schnell entspannt – so geht es

Wem das autogene Training und die progressive Muskelentspannung zu aufwändig sind, sollte Folgendes versuchen:

  • Vom Arbeitsplatz aufstehen, im Raum umhergehen und an etwas Positives denken, z. B. das Lieblingsessen in allen Einzelheiten und mit allen Zutaten.
  • Ein Seil nehmen und einige Male Seil springen.
  • Einen Papierflieger basteln und ihn ganz langsam durch den Raum fliegen lassen.
  • Die Augen schließen und sich noch einmal den bisher größten Triumph im Leben vergegenwärtigen.
  • Eine Minute lang auf die Zehenspitzen stellen.
  • Das Alphabet rückwärts aufsagen.
  • Die zehn schönsten Dinge auflisten, die in den letzen Tagen oder Wochen passiert sind.
  • Sich vorstellen, dass man den Jackpot geknackt hat, und überlegen, was man mit dem Geld anfängt.
  • Eine Traumreise unternehmen.

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